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Liapor (Blähton)
Herstellung: Ton bildet den hochwertigen Grundstoff für Liapor. Das Rohmaterial Ton wird landschaftsschonend sowie flächensparend abgebaut und in den Liapor-Werken zu Blähton weiterverarbeitet. Die sorgfältige Aufbereitung umfasst das Mischen, Mahlen und Formen zu kleinen Kugeln. Dieser Rohton wird dann bei circa 1.200 °C im Drehrohrofen gebrannt. Dabei verbrennen die gleichmäßig und fein verteilten, organischen Bestandteile des Tons, die Kugeln blähen sich auf. Im Feuer geboren – so entsteht luftporendurchsetzter, keramischer Liapor-Blähton.
Verarbeitung: Um optimale Dämmwerte zu erreichen, sollte das Mauerwerk möglichst homogen aufgebaut sein. Dies bedeutet, dass Mauerstein und Mörtel aufeinander abgestimmt sind und aus dem gleichen Grundmaterial bestehen. Damit eine Wand aus Liapor-Leichtbetonsteinen einen optimalen Wärmedurchgangswiderstand (U-Wert) hat, verwendet man Leichtmörtel, deren Zuschlagstoff ebenfalls Blähton ist. Für den Liapor SL eignen sich am besten der Leichtmörtel LM 21 sowie der an diesen Stein angepasste Leichtmörtel
Leicht und druckfest Liapor
hat die ideale Kornform, die Oberfläche ist mäßig rauh und geschlossen.
Im Inneren zeigt das Korn eine gleichmäßige, feine Porenstruktur. So
wird bei geringem Gewicht von Liapor eine optimale Kornfestigkeit
erzeugt.
Feuerbeständig Liapor
ist im Feuer gehärtet und schützt selbst vor Feuer. Liapor ist ein
nichtbrennbarer Baustoff der anspruchsvollsten Brandklasse A1 nach DIN
4102.
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