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Riskante Spekulation oder günstige Finanzierung -
Lesen Sie hier, welche Chancen und Risiken Sie mit Fremdwährungsdarlehen haben.

Können Sie mit dem Begriff "Fremdwährungsdarlehen" etwas anfangen? - Nein!?
Aber Sie wollen Ihre Schulden schnell wieder
los werden?
Dann wird Sie dieser Artikel sehr interessieren. Ein Fremdwährungsdarlehen kann Ihnen helfen, schneller schuldenfrei zu werden. Doch lesen Sie
selbst ...

Und so funktioniert's ...

Um zu beurteilen, welche Chancen und Risiken in Fremdwährungsdarlehen stecken, muss man erst einmal die Funktionsweise dieser Darlehen verstehen.
Bei Fremdwährungsdarlehen nehmen Sie, wie der Name bereits sagt, ein Darlehen in einer fremden Währung auf. Dies hat für Sie folgende Vorteile:

  • Der Darlehenszins kann in anderen Ländern um einiges niedriger als in Deutschland sein.
  • Wenn der Wert der fremden Währung im Vergleich zum Euro während der Darlehenslaufzeit fällt, werden die Schulden automatisch weniger.

dagegen stehen die Risiken:

  • Das Wechselkursrisiko ist nicht zu unterschätzen. Steigt der Wert der fremden Währung im Vergleich zum Euro während der Darlehenslaufzeit, wächst die Darlehensschuld. Der Kreditnehmer muss mehr Euro aufwenden, um das Darlehen zurückzuzahlen.

Kurz gesagt:
Bei einem Fremdwährungsdarlehen spekulieren Sie darauf, dass der Wert der fremden Währung im Vergleich zum Euro gleich bleibt bzw. fällt. Und dazu sucht man sich ein Land mit niedrigen Zinskonditionen aus.

Welche Länder hier geeignet sind, erfahren Sie im nächsten Abschnitt ...

 Warum sind im Moment Baudarlehen in Japanischen Yen (Yen Darlehen) oder Schweizer Franken interessant?

Yen Darlehen:

  • Günstige Darlehenszinsen ab 1,5% nom.
  • Der Kurs des Yen ist im Moment im historischen Vergleich zum Euro relativ niedrig bewertet. Das heißt, die Chancen, dass der Wert im Vergleich zum Euro wieder steigt, könnten größer sein als dass der Wert weiter fällt. Dies würde zur Folge haben, dass man am Ende der Darlehenslaufzeit mehr Schulden als zuvor hat. Also ist der Japanischen Yen im Moment weniger für ein Währungsdarlehen geeignet. Zumal die währungspolitische Lage dort sehr unsicher ist und die Währungskurse dort stark schwanken.

Kurzum:
Yen Darlehen sind im Moment nicht geeignet, da das Risiko für höhere Darlehensschulden am Ende der Laufzeit zu groß ist. Auch wenn die Darlehenszinsen sehr günstig sind, ist das Verlustrisiko größer als die Chance Gewinne zu machen.
 

Die bessere Alternative: Schweizer Franken Darlehen

  • Hier liegt das Zinsniveau ab etwa 1,8% nom. Darlehenszins.(Die genauen
  • Der Wert des Schweizer Franken im Vergleich zum Euro ist im Moment sehr niedrig. Die Chancen, dass der Wert im Vergleich zum Euro gleich bleibt oder weiter fällt, sind aber weiterhin gegeben. Doch es gibt keine Garantie. Es zählt die persönliche Einschätzung. Wie wir die Einschätzung zur Kurs- und Zinsentwicklung sehen, erfahren Sie auf den weiteren Seiten dieser Information zum Währungsdarlehen.

Kurzum:
Schweizer Franken Darlehen sind im Moment die bessere Alternative bei Währungsdarlehen. Die Darlehenszinsen sind überaus niedrig, der Schweizer Franken ist im Verhältnis eine sichere und ruhige Währung und der Währungskurs hat Fantasie für eine positive Entwicklung für Währungsdarlehen.
 Abonnieren Sie hierzu auch unseren
Newsletter mit Einschätzungen zum Finanzierungsmarkt.

Soviel zur grauen Theorie. Wollen Sie wissen wie sich so ein Fremdwährungsdarlehen für Ihren Geldbeutel auswirkt? Dann lesen Sie weiter ...

Ein Beispiel in Euro und Cent ...

Angenommen Sie benötigen einen Baukredit oder eine Umschuldung in Höhe von 100.000,- Euro.

Bei einem Darlehen in Euro, einem Zinssatz von 5,0 % und 2% Tilgung würden Sie eine monatliche Rate von Euro 583,33 bezahlen.

Bei einem Schweizer Franken Darlehen wäre beispielsweise der Zinssatz 2,0 %.
Die monatliche Zinsrate liegt dann bei Euro 166,67.
Die Differenz von Euro 416,66 zum Euro-Darlehen wird auf ein Tagesgeldkonto mit 4% Guthabensverzinsung angelegt.
Somit ist bei beiden Darlehen die gleiche mtl. Rate von Euro 583,33 zu zahlen.

Die Bilanz nach einem Jahr sieht dann so aus:

Falls der Wert des Schweizer Franken gegenüber dem Euro
  • um 10% fällt
  • um 5% fällt
  • stabil bleibt
  • um 5% steigt
  • um 10% steigt

13.046,17 Euro Gewinn
8.046,17 Euro Gewinn
3.046,17 Euro Gewinn
1.953,79 Euro Verlust
6.953,83 Euro Verlust

 

 

Fazit:
Ist die Kurssteigerung unter 5% haben Sie als Bauherr in diesem Beispiel einen Gewinn von bis zu 13.046,17 Euro in nur einem Jahr.

In einer guten Beratung sollte man
auf jeden Fall auf das Thema
Fremdwährungsdarlehen und Schweizer Franken Darlehen zu sprechen kommen!!

Die Darlehensaufnahme

 

Bei Finanzierungsbeginn nehmen Sie ein Darlehen in der fremden Währung auf. Die Bank tauscht diese Währung in Euro um und Sie erhalten von der Bank für die Bezahlung Ihrer Immobilie den Gegenwert der fremden Währung in Euro.

Die Darlehensrückzahlung

 

Bei Darlehensrückzahlung nehmen Sie Ihre Euros und geben diese der Bank. Dort werden Ihre Euros in die fremde Währung umgetauscht und die Darlehensraten bzw. die Tilgung wird in der fremden Währung bezahlt.

Risiko: Der Umtauschkurs der fremden Währung ändert sich!

Ändert sich zwischen Darlehensaufnahme und Darlehenrückzahlung der Kurs der Währung gegenüber dem Euro, so ändert sich auch die Darlehenssumme in Euro, die Sie zurückzahlen müssen.

Steigt der Wert des Euro im Vergleich zur fremden Währung während der Darlehenslaufzeit, so müssen Sie weniger Euro aufwenden, um das Darlehen zurückzuzahlen. Dies wäre besser.

Fällt der Wert des Euro im Vergleich zur fremden Währung während der Darlehenslaufzeit, so müssen Sie mehr Euro aufwenden, um das Darlehen zurückzuzahlen. Dies wäre ungünstiger.

Um das Währungsrisiko besser einschätzen zu können, sehen Sie hier die EUR/CHF Entwicklung der letzten 5 Jahre:

Wie läßt sich das Währungsrisiko verkleinern?

1. Ansparung der Tilgung in einer Anlage der fremden Währung
Wenn Sie den Tilgungsbeitrag monatlich in eine Anlage der fremden Währung einzahlen, erhalten Sie dadurch einen durchschnittlichen Umtauschkurs der fremden Währung über die Laufzeit gesehen.
Beispiel: Bei jeder monatlichen Ansparrate ist der Umtauschkurs Euro/fremde Währung unterschiedlich. Nach 12 Monaten haben Sie mal bei günstigen, mal bei teueren Kursen umgetauscht und angespart. So erhalten Sie also einen durchschnittlichen Umtauschkurs (
Cost-Avarage-Effekt).

2. Sparen Sie mehr an und schaffen sich dadurch Rücklagen
Durch den günstigen Zins sind die monatlichen Raten niedriger als bei einem normalen Darlehen in Deutschland. Nehmen Sie einfach die gesparte Differenz und legen sich damit ein Sicherheitspolster zur Seite. Hat sich die Währung ungünstig entwickelt, so haben Sie finanziellen Spielraum, um dies auszugleichen. Benötigen Sie dieses Sicherheitspolster nicht, so bleibt es zu Ihrer freien Verfügung.

3. Wählen Sie eine kurze Zinsfestschreibungszeit
Bei einer Zinsfestschreibungszeit bis zu 12 Monaten haben Sie zu den Zinsverlängerungsterminen die Möglichkeit das Darlehen in eine andere Währung umzutauschen. So bleiben Sie flexibel, wenn die Währung sich ungünstig entwickelt oder Sie Währungsgewinne mitnehmen möchten. Außerdem gibt es zu diesen Terminen unbegrenzte Sondertilgungsmöglichkeiten!

4. Die richtige Beratung entscheidet über den Erfolg

Gerne empfehlen wir Ihnen seriöse Beratungsstellen. Rufen Sie uns einfach an 08341 / 412 62

5. Risikominimierung durch Optionsscheine und Derivate
Mit Optionsscheinen hat man die Möglichkeit auf einen fallenden Wert des Euros im Vergleich zur fremden Währung zu wetten. So kann man den Verlust bei einem Währungsdarlehen mit einem Gewinn des Optionsscheines ausgleichen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass die Kosten des Optionsscheines das Währungsdarlehen nicht mehr interessant machen. Diese Möglichkeit der Risikominimierung ist unseres Erachtens nicht sehr sinnvoll.

Risiko: Der Zinssatz ändert sich

Da bei einem Währungsdarlehen der Zins in der Regel zwischen 3 und 12 Monaten fest vereinbart wird, passt sich nach dieser Zeit der Zins wieder an. Die neue Zinsvereinbarung richtet sich nach dem LIBOR-Satz der Banken. Mit diesem Zinssatz verleihen die Banken untereinander Darlehen der fremden Währung. Zu diesem LIBOR-Zinssatz schlägt die Bank noch ca. 1,5% als Risikoprämie auf. So wird dann der neue für Sie gültige Zinssatz ermittelt.

Um das Zinsänderungsrisiko besser Einschätzen zu können, sehen Sie hier den LIBOR-Satz in Schweizer Franken der letzten 5 Jahre:

Welche Tilgungsmöglichkeiten gibt es?

Je nach Bank und unter Berücksichtigung Ihrer finanziellen Möglichkeiten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Tilgung.

1. Annuitätische Tilgung
Manche Banken verlangen eine direkte Tilgung von 1% bis 3% pro Jahr. Das heißt, dass zum Ende einer jeden Zinsperiode der Tilgungsanteil ins Darlehen fließen muss.

Vorteil:

  • Das Währungsänderungsrisiko wird somit auf viele Tilgungsraten verteilt.
  • Sie wissen, immer wie hoch Ihr aktuelle Darlehensstand ist.

Nachteil:

  • Sie können den Tilgungsanteil der Rate nicht gewinnbringender anlegen

2. Ansparung der Tilgungsrate über einen Tilgungsträger
Sie legen die Tilgungsrate in einen Anlagefonds oder in eine Renten- oder Lebensversicherung. Am Ende der Laufzeit dieses Tilgungsträgers wird dann das Darlehen mit einem Schlag komplett getilgt.

Vorteil:

  • Durch die Zinsdifferenz des günstigen Währungsdarlehens und der eventuellen hohen Verzinsung des Tilgungsträgers müssen Sie weniger in die Tilgung investieren.

Nachteil:

  • Erwirtschaftet der Tilgungsträger nicht den erwarteten Gewinn, so müssen Sie am Ende vielleicht noch nachzahlen.
  • Durch die komplette Tilgung des Währungsdarlehens auf ein Mal, ist das Kursänderungsrisiko sehr hoch.

3. Gemischte Tilgung durch Annuität und Ansparung
Um Vorteile zu vereinen und Nachteile zu verkleinern, bietet sich eine Kombination der verschiedenen Tilgungsformen an.

Kurzum:
In unserer qualifizierten Beratung erhalten Sie in verschiedenen Berechnungsbeispielen den Vergleich, welche Tilgungsform für Sie geeignet ist.

 Ist ein Fremdwährungsdarlehen für mich und mein Vorhaben geeignet?

 Hier erfahren Sie, welche Voraussetzungen Sie und Ihre Immobilie erfüllen müssen, um in den Genuss eines Fremdwährungsdarlehens zu kommen.

Anforderung an die Immobilie:

  • Die Lage der Immobilie sowie Ihr Wohnsitz liegen in Deutschland.
  • Es handelt sich um einen Neubau, Kauf oder Umschuldung einer
    Immobilie.
  • Die Immobilie wird wohnwirtschaftlich genutzt und entweder vermietet oder selbst bezogen.
  • Die benötigte Darlehenssumme beträgt mindestens 100.000,- Euro. Idealerweise zwischen 100.000,- Euro und 300.000,- Euro.
    Ab 500.000,- Euro Darlehenssumme oder ab 3 Wohneinheiten wird eine erweiterte Darlehensprüfung von den Banken durchgeführt.
  • Die Beleihungsgrenze der Immobilie liegt bei 70%. Das heißt,
    sie haben 30 % Eigenkapital, Eigenleistung oder auch andere
    Sicherheiten wie Anlagedepots, Rückkaufswerte von Lebensversicherungen oder auch andere unbelastete wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien.
  • Gemischt genutzte Immobilien (privat/gewerblich) sind mit Einschränkungen finanzierbar.
  • Gewerbliche Objekte sind nicht finanzierbar

 

Anforderungen an die Darlehensnehmer:

  • Sie verfügen über eine gute finanzielle Basis und eine gute Bonität.
  • Es sind bereits Vermögenswerte vorhanden bzw. die Immobilie ist bei Umschuldungen schon teilweise abbezahlt.
  • Ihr Nettogehalt (bei Arbeitnehmern) bzw. Ihre Gewinne nach
    Steuern (bei Selbständigen) liegen im Jahr bei über 30.000,- Euro.
  • In Ihrer Schufa sind keine negativen Merkmale eingetragen

.Hinweis

Aufgrund der möglichen Kursschwankung und der Zinsänderung achten die Banken bei Fremdwährungsdarlehen besonders auf eine sehr gute finanzielle Basis Ihrer Darlehensnehmer. Deshalb sind oben genannte Kriterien unbedingt zu erfüllen. Treffen bei Ihnen eine oder auch mehrere Kriterien nicht zu, so kommt ein Fremdwährungsdarlehen für

Wie entwickelt sich ein Währungsdarlehen in Euro und Cent konkret?

Hier sehen Sie, wie sich Ihr Währungsdarlehen in Schweizer Franken innerhalb der letzten 5 Jahren entwickelt hätte.

 Im Folgenden vergleichen wir die Darlehenstände eines Annuitäten-darlehen und eines Schweizer Franken Darlehen in bestimmten Zeiträumen. Alle Summen wurden bereits in Euro umgerechnet und lassen sich deshalb direkt vergleichen.

Das Annuitätendarlehen wurde mit dem jeweiligen gültigen mittleren Zins des jeweiligen Zeitraumes für 5 jährige Zinsfestschreibung berechnet.
Das Schweizer Franken Darlehen wurde mit dem jeweiligen mittleren Zins des jeweiligen Zeitraumes für 12
monatige Zinsfestschreibung berechnet.

Für beide Darlehen wurde die gleiche Monatsrate zu Grunde gelegt.

 Darlehensstand nach einem Jahr
von Anfang 2003 bis Anfang 2004

 Bei gleicher Monatsrate von 500,- Euro wäre Ihr Darlehenstand bei diesem Währungsdarlehen nach dem letzten Jahr um 8.346,- Euro geringer als bei dem Annuitätendarlehen.

 Darlehensstand nach zwei Jahren
von Anfang 2002 bis Anfang 2004

 Bei gleicher Monatsrate von 542,- Euro wäre Ihr Darlehenstand bei diesem Währungsdarlehen nach den letzten beiden Jahren um 7.629,- Euro geringer als bei dem Annuitätendarlehen.

 Darlehensstand nach drei Jahren
von Anfang 2001 bis Anfang 2004

 

Bei gleicher Monatsrate von 617,- Euro wäre Ihr Darlehenstand bei diesem Währungsdarlehen nach den letzten drei Jahren um 6.968,- Euro geringer als bei dem Annuitätendarlehen.

 Darlehensstand nach vier Jahren
von Anfang 2000 bis Anfang 2004

Bei gleicher Monatsrate von 642,- Euro wäre Ihr Darlehenstand bei diesem Währungsdarlehen nach den letzten vier Jahren um 3.082,- Euro geringer als bei dem Annuitätendarlehen.

 Darlehensstand nach fünf Jahren
von Anfang 1999 bis Anfang 2004

 Bei gleicher Monatsrate von 483,- Euro wäre Ihr Darlehenstand bei diesem Währungsdarlehen nach den letzten fünf Jahren um 2.571,- Euro höher als bei dem Annuitätendarlehen.

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